Hinweis des Teams: Dies ist eine ganz private CLAUS LACKNER-Seite!

Soziale Defizite im Rathaus

Vorab

Ein "dickes" Lob und ein herzliches Dankeschön an die Mitbürgerschaft, der ich auf der Straße, in Geschäften und auch in meinem Frischemarkt, Langscheid, seit geraumer Zeit als Schwerbehinderter begegnete. Wo ich sie alle antraf, war man freundlich und wollte stets behilflich sein! Das empfindet man als Betroffener als sehr wohltuend!

CLAUS LACKNER
Im Februar 2020

PS: ABER es geht auch anders - lesen Sie bitte weiter ...

A) Scheinheilig?!

Fritzchen hatte am 31.12.2019 den Bericht über den Bürgermeister (SPD) der hochsauerländischen Stadt S. in der Zeitung gelesen, in dem stand, dass er sich besonders für Hilfsbedürftige einsetzt oder einsetzen will. Gleichzeitig hatte Fritzchen aber in dem Zusammenhang etwas von "scheinheilig" vernommen, da dieser Bürgermeister seine Ordnungsbehörde einige Monate vorher nicht angewiesen hatte, einem alten Mann von 77 Jahren einen erbetenen Sonderparkausweis für ein bis zwei Tage auszustellen, damit dieser zu einem Optiker nach Augenarzttermin hätte fahren können. Im Gegenteil. - Der Bürgermeister unterstützte den alten Mann also nicht.

"Ja", meinte Fritzchen, "Onkel Claus, vielleicht war der alte Mann gar nicht hilfsbedürftig?"
Da antwortete Onkel Claus: "Fritzchen, so hat es vielleicht auch der Bürgermeister gesehen, denn er wusste ja "nur" (!), dass der alte Mann

"Aber, Onkel Claus, dann war der arme Mann ja doch hilfsbedürftig!"

"Siehst du, liebes Fritzchen, und das wird die Bürgerschaft dem Bürgermeister durch die kommende Wahl auch klarmachen, denn so verhält sich ein Sozialdemokrat einfach nicht!"

Was meinen Sie dazu?

(Vertraulichkeit wird garantiert!)

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B) Weitere Gedanken eines betroffenen Schwerbehinderten

Bei den bis jetzt behandelten Defiziten kommt der Verursacher - das Ordnungsamt - zu kurz!
So können nicht nur Betroffenen, ihren Angehörigen und überhaupt allen Bürgern Gedanken dazu durch den Kopf gehen - wie beispielsweise mir:

Wie kann man als Mitarbeiter in dieser Position überhaupt auf die Idee kommen, nicht vorrangig nach
einer Hilfslösung für einen Schwerbehinderten in trauriger Lage zu schauen und stattdessen, wie es einem vorkommt, einen Grund für eine Absage zu suchen? - liegen evtl. andere Gründe vor?

Ist der Entscheider in seiner Position überfordert, müssen andere Entscheidungen evtl. überprüft werden?

Hat der oder sogar die Entscheider andere Mitarbeiter im Rathaus nicht korrekt über die Sachlage informiert, da sie gemeinsam gleiche (absurde) Forderung äußerten wie "ersteinmal das Gerichtsverfahren abwarten zu wollen" (laut Zeitungsbericht vom 5.10.2019 - und nach Stand vom 1. März 2020 dürfte feststehen, dass das Verfahren etwa ein Jahr in Anspruch nehmen wird), bevor man über einen Parksonderausweis für 1-2 Tage entscheiden kann?

Nachdem nun fast ein halbes Jahr vergangen ist und übrigens ein Ende meines Klageverfahrens beim Sozialgericht noch nicht vorliegt, wäre auch genügend Zeit gewesen, dass die Herren des Rathauses (Zeitungsbericht vom 5.9.2019) ihre absurde Behauptung einsehen "erstmal das Klageverfahren abwarten zu müssen um über eine 1-2 tägige Parksondererlaubnis für einen nachweisbar Schwerbehinderten entscheiden zu können". Eine solche Einsicht verbunden mit einer Entschuldigung oder zumindestens einer entsprechenden Erklärung müsste man von Herren in diesen gehobenen Positionen erwarten können! - Es ist bedauerlich, dass es nicht passiert.

C)

Die hiesige Presse berichtete am 22.01.2020 mit der Überschrift

"Vorstand der AG 60plus stützt Brodel"

u.a. "dass es dem Bürgermeister gelungen ist, zielgerichtet die Interessen aller Menschen in den Blickpunkt seiner Arbeit zu stellen".-

Mir als denkender Mitteleuropäer fehlen die Worte, nachdem dieser Bürgermeister mit mir schwerkrankem Schwerbehinderten im Herbst letzten Jahres haargenau das Gegenteil veranstaltet hatte!

Am 17.01.2020 erhielt ich von der Vorsitzenden des Seniorenbeirates der Stadt Sundern eine Mail, der ich äußerst bedauernd entnehmen konnte, dass der Herr Bürgermeister Brodel wohl immer noch nicht gesehen hat, wie menschlich sozial er mit seiner Nichthilfe im September/Oktober 2019 "danebengelegen" hatte, obwohl er für diese Erkenntnis nun Monate Zeit hatte!
Für mich ist das der endgültige Beweis dafür, dass er sich als Bürgermeister disqualifiziert hat - auch gerade schon deshalb, da es (hoffentlich?!) ein Einzelfall ist.


Dieser Vorfall fand mehrfach schon in der Presse Beachtung sowie ausfürlich im Sundern Blog des renommierten Hamburger Journalisten und Dozenten Ludwig Greven (Stern, Zeit, Spiegel etc.) - nur offensichtlich nicht in der AG 60plus. Ich habe den Eindruck, dass man in besagter Gesellschaft von "Gut und Böse" weit entfernt ist.


Lesen Sie auch, was der bekannte Hamburger Dozent und Journalist Ludwig Greven (Stern, Zeit, Spiegel ...) in seinem Sundern-Blog dazu schreibt:

» Wenn Die Verwaltung einem Schwerbehinderten nicht hilft

Was meinen die Bürgerinnen und Bürger zu diesen Vorgängen und haben sie evtl. ähnliche Erfahrungen gemacht?

(Vertraulichkeit wird garantiert!)

CLAUS L A C K N E R
Langscheid/Sorpesee
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